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Pego

 
Tour 6 : Die Pego-Schleife - 78 km
Pego


Die Pego-Tour folgt zunächst der N 332 in Richtung Valencia. Hier ist der Verkehr einigermaßen erträglich und man kann bei flachem bis abfallendem Terrain richtig Tempo bolzen, bis Gandia beispielsweise. Aber man schätze seinen Trainingszustand richtig ein. Auf gleicher Strecke zurück steigt es eben auch wieder permanent an, meist herrscht Gegenwind und der Anstieg nach Benissa ist ein "Glockenstrang".
Übersichtskarte

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Der erste Teilabschnitt zeigt die Strecke bis zum Abzweig Teulada. Die Tour vom Cabo de la Nao kam hier heraus. Also hinauf nach Benissa, im Ort hinunter, über die Autobahn hinweg. Lange Abfahrt.
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Wir passieren Gata de Gorgos , ein Zentrum der Korbflechterei, dann Ondara. Hinter Vergel geht es dann links ab in die CV 700. Ein Steinmonument weist darauf hin, daß man gerade den 0-Meridian von Greenwich überfährt.

Nach Pego hinein gelangt man durch ein rasant wachsendes Gewerbegebiet. Man kommt durch ein, zwei, drei Rotondas und folge in der dritten dem Hinweisschild Callosa d´en Sarrià. Es ist die CV 715.

Alsbald führt die Strecke hinauf, denn die Sierra de Migdia muß überwunden werden. Nicht sonderlich schwer, kann man den weiten Blick über das Meer genießen. Oben kündet dann der obligatorische Strich mit dem Vermerk "P.M." von den Aktivitäten der einheimischen Rennfahrer.

Von denen gibt es nicht gerade wenig. Fast jede Ortschaft hat einen eigenen Club und natürlich haben die Jungs alle was drauf bei den klimatischen Bedingungen. Und natürlich ist auch der Rest von Radsport-Europa versammelt: Holländer, Belgier, Franzosen, Engländer ... Die größten Peletons stellt aber die Zollinger-Truppe. Man erkennt sie an den "fit for fun"-Trikots und den vielen gelben Felgen der (Leih-?)fahrräder. Aber so recht will da die Post nicht abgehen. Also alleine muß man sich nicht fühlen.

Aber zurück zur Tour. Abfahrt ins Tal von Orba. Den Ort lasse man links liegen und folge dem Schild Benidorm. Schon ein bisschen verwirrend, diese Beschilderung. Wieder geht es hoch und zwar über die Sierra del Castell de La Solana. An und für sich auch nicht schwer, aber hier steht gewöhnlich die Hitze drin, kein Lüftchen rührt sich und Schatten gibts bekanntlich nirgendwo auf den Straßen hierzulande.

In der nun folgenden Abfahrt verpasse man nicht den Abzweig nach links in die CV 750. Nochmal einen Huckel hoch und man gelangt nach Alcalalí, weiter nach Jalón und wie gehabt zur N 332. Hoffentlich sind noch ein paar Körner da für dieses letzte Stück. Sicherlich wird der ein oder andere sagen: was für Micky-Maus-Strecken präsentiert der da. Ich meine, für die, die aus dem Winter kommen, langt es schon erst mal und wer partout will, kann zwei, drei Touren kombinieren.